CDU-Fraktion erörtert Probleme vor Ort
Bei ihrer Fraktionssitzung in Oberauerbach diskutierte die CDU-Fraktion mit Vertretern der örtlichen Vereine im Vorort anstehende Probleme.
Seitens des Sportvereines wurde verdeutlicht, dass die "kleinen Vereine" mit eigenen Sportanlagen auf die städtischen Zuschüsse angewiesen sind und eine frühzeitige Auszahlung angemahnt. Fraktionsvorsitzender Eckhart Schiller: "Auf Antrag der CDU-Fraktion werden im laufenden Haushaltsjahr höhere Zuschüsse an Sportvereine mit eigenen Sportanlagen und verstärkter Jugendarbeit gewährt." Der Auszahlungstermin sei in der Regel von der Haushaltsgenehmigung abhängig.
Einen breiten Raum in der Diskussion nahm das Thema "Baumöglichkeiten in den Vororten" ein. CDU-Ortsvorsitzender Andreas Hüther verwies auf die leerstehenden Häuser und forderte ein Entwicklungskonzept für die Ortskerne, um deren Verödung zu verhindern. Darüber hinaus sei es unerlässlich, auch in den Vororten Neubaugebiete auszuweisen. Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Kroh: "Mit dem Verweis auf "ewige Baulücken" und leerstehende Altbauten ist den Bauwilligen nicht geholfen, die ihr eigenes Häuschen bauen wollen." Gerade in Orten wie Oberauerbach mit einem eigenem Kindergarten müssten Baumöglichkeiten für junge Familien angeboten werden, um den Bestand des Kindergartens nicht zu gefährden. In Oberauerbach biete sich die Erschließung der "Heckfelder" an, da es sich hierbei um eine Verdichtung im Innenbereich handele.
Die neuerliche Entwicklung in der Ortsmitte wird von der CDU-Fraktion begrüßt. Die Wiedereröffnung einer Gaststätte sei wünschenswert und sozial verträglicher als die Einrichtung eines Wohnheimes für Leiharbeiter.
Die Forderung nach geschwindigkeitsdämpfenden Maßnahmen werde von der CDU-Fraktion im zuständigen städtischen Ausschuss zur Sprache gebracht ebenso wie die Frage der Verkehrsberuhigung in der Ortsmitte. Im Bau eines Mini- Kreisels sieht die CDU-Fraktion nicht das geeignete Mittel, die Raserei zu verhindern.